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Wochenzusammenfassung die 3te
Donnerstag, 27. August 2009, 05:31
Ni hao aus Beijing,
Ich hoffe Ihr habt nicht gedacht, dass ich jetzt schon nach 2 Wochen schlapp mache mit den Berichten schreiben ;-)… Nix da, dass wird schoen weiter durchgezogen.
Nachdem meine Abteilung erfahren hat, dass es eine Umstruckturierung innerhalb von Siemens geben wird, wurde mal schnell fuer Mittwoch Abend eine Teambuilding-Massnahme auf die Beine gestellt. Von dieser will ich euch nun ein bisschen erzaehlen.
Treffpunkt war fuer alle um 17.30 in unserem Abteilungssprechzimmer wo sich natuerlich auch alle schoen brav auf die Sekunde genau versammelten. Nach dem kurzen Briefing wo es nun hingeht und was unternommen wird stuermten auch alle zu den Autos und es ging los. Ich bin in dem Auto meiner Kollegin mitgefahren. Falls ich es noch nicht erwaehnt habe mache ich dieses jetzt. Die Chinesen fahren voll auf deutsche Autos ab. Zwar etwas andere Modelle aberauf jedenfall die bekannten Marken wie VW, Audi, BMW und Mercedes. Worauf ich eigentlich raus wollte ist: Ich bin in einem nagelneuen 6er Golf GTI mitgehfahren. Nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass man eigentlich Chinesen solche „Geschosse“ gar nicht verkaufen darf, da man ( bzw. Selbst ich ) tierische Angst bekommt bei dieser Fahrweise im Stadtvekehr. Regeln wie schon erwaehnt gitb es eigtnlich keine. Wer schneller oder staerker ist der faehrt auch zuerst. Nach ca. 10 Minuten wilder Fahrt durch Peking sind wir an einem sehr bekannten Thai Restaurant angekommen. Da ich hier immer noch eine Art Welpenschutz geniesse, durfte ich auch schoen beim Essen bestellen mitentscheiden. Wenn man hier Fisch oder Krebse oder Hummer bestellt sucht man sich diese immer im lebenden Zustand aus, welche dann anschliessend sofort frisch zubereitet werden. Leider haben meine vorher – nachher Bilder nicht so geklappt, ansonsten haette ich euch gerne die Prachtexemplare gezeigt, die ich ausgesucht habe. Waehrend dem Essen wurde einiges an Bier vernichtet welches nach dem Essen mit dem bekanntesten Schnaps ( Baidu ) noch weiterrunter gespuelt wurde. Dieser Schnapps ist so, naja wie soll ich es nun ausdruecken, eckelhaft, dass man anschliessend wieder Bier braucht, um diesen runter zuspuelen. Selbst die Gruenen aus dem Zikel sind ein Traum dagegen. Nachdem wir nun also wirklich lecker gegessen und einiges getrunken haben machten wir uns auf zum GOKart fahren. Dass lustige an den GOKart Karten war, dass auch immer ein Bier pro Farht frei war. Da wir 4 mal gefahren sind koennt ihr euch glaube ich gut vorstellen wie die Chinesen bzw. auch Wir gefahren sind. Mit Wir meine ich meinen deutschen Chef und mich. Nichts desto Trotz haben Wir den Chinesen gezeigt wer beim „Rennfahren nach Regeln“ die Hosen an hat. Naemlich die Deutschen. Mein Chef ist mit ca. 10 s Vorsprung 1ster vor mir geworden und ich hatte auf den 3ten Platz ca.3 Minuten Vorsprung. Jedes Rennen dauerte ca. 7 Minuten. Nach der „Siegerehrung“ wurde noch gemuetlich ein letztes Bierchen getrunken bevor es dann gegen ca. 23.30 nach Hause ins Bett ging. Dieser Abend war extrem gut fuer mich, da ich nun mit allen meinen Kollegen ein super gutes Verhaeltniss habe und diese nun auch viel viel offener mir gegenueber sind. Am naechsten Tag, also Donnerstag, mussten wir alle erst um 10 Uhr anfangen zu arbeiten, was auch gut war wenn man sich die Chinesen mal genauer angeschaut hat. Die haben alle so dermassen zerstoert ausgeschaut, dass kann man sich wirklich gar nicht vorstellen. Am Freitag Abend bin ich mit den anderen praktikanten von Siemens und Daimler ein bisschen feiern gegangen. Zuerst in eine sehr coole Bar mit sehr guenstigen Getraenkepreisen. Das Bier kostete ca. 1,5 Euro und Longdrinks ca. 4 Euro. Allerdings bedeutet hier Longdrinks ca. ½ Liter. Nachdem wir uns also nun gemuetlich in der Bar ein paar Biere genehmigt hatten machten wir uns auf in einen sehr coolen Club names „Cargo“. Die Musik war der Hammer. Es wurde den ganzen Abend nur richtig richtig guter Electro aufelegt. Gegen 4Uhr als so langsam angefangen wurde die Musik etwas leiser zu drehen machten wir uns auf den Heimweg via Taxi. Der Samstag wurde nach dieser doch sehr anstrengenden Partywoche hauptsaechlich im Bett bzw. mit den anderen Praktikanten in deren Zimmern verbracht. Im Anschluss koennt ihr auch gleich einen kleinen Ausflugsbricht vom Sonntag finden, wo ich und mein nigelnagelneues Fahrrad ein weing Beijing erkundet haben.
Viele liebe Gruesse aus Beijing,
Euer Thomas
Ich hoffe Ihr habt nicht gedacht, dass ich jetzt schon nach 2 Wochen schlapp mache mit den Berichten schreiben ;-)… Nix da, dass wird schoen weiter durchgezogen.
Nachdem meine Abteilung erfahren hat, dass es eine Umstruckturierung innerhalb von Siemens geben wird, wurde mal schnell fuer Mittwoch Abend eine Teambuilding-Massnahme auf die Beine gestellt. Von dieser will ich euch nun ein bisschen erzaehlen.
Treffpunkt war fuer alle um 17.30 in unserem Abteilungssprechzimmer wo sich natuerlich auch alle schoen brav auf die Sekunde genau versammelten. Nach dem kurzen Briefing wo es nun hingeht und was unternommen wird stuermten auch alle zu den Autos und es ging los. Ich bin in dem Auto meiner Kollegin mitgefahren. Falls ich es noch nicht erwaehnt habe mache ich dieses jetzt. Die Chinesen fahren voll auf deutsche Autos ab. Zwar etwas andere Modelle aberauf jedenfall die bekannten Marken wie VW, Audi, BMW und Mercedes. Worauf ich eigentlich raus wollte ist: Ich bin in einem nagelneuen 6er Golf GTI mitgehfahren. Nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass man eigentlich Chinesen solche „Geschosse“ gar nicht verkaufen darf, da man ( bzw. Selbst ich ) tierische Angst bekommt bei dieser Fahrweise im Stadtvekehr. Regeln wie schon erwaehnt gitb es eigtnlich keine. Wer schneller oder staerker ist der faehrt auch zuerst. Nach ca. 10 Minuten wilder Fahrt durch Peking sind wir an einem sehr bekannten Thai Restaurant angekommen. Da ich hier immer noch eine Art Welpenschutz geniesse, durfte ich auch schoen beim Essen bestellen mitentscheiden. Wenn man hier Fisch oder Krebse oder Hummer bestellt sucht man sich diese immer im lebenden Zustand aus, welche dann anschliessend sofort frisch zubereitet werden. Leider haben meine vorher – nachher Bilder nicht so geklappt, ansonsten haette ich euch gerne die Prachtexemplare gezeigt, die ich ausgesucht habe. Waehrend dem Essen wurde einiges an Bier vernichtet welches nach dem Essen mit dem bekanntesten Schnaps ( Baidu ) noch weiterrunter gespuelt wurde. Dieser Schnapps ist so, naja wie soll ich es nun ausdruecken, eckelhaft, dass man anschliessend wieder Bier braucht, um diesen runter zuspuelen. Selbst die Gruenen aus dem Zikel sind ein Traum dagegen. Nachdem wir nun also wirklich lecker gegessen und einiges getrunken haben machten wir uns auf zum GOKart fahren. Dass lustige an den GOKart Karten war, dass auch immer ein Bier pro Farht frei war. Da wir 4 mal gefahren sind koennt ihr euch glaube ich gut vorstellen wie die Chinesen bzw. auch Wir gefahren sind. Mit Wir meine ich meinen deutschen Chef und mich. Nichts desto Trotz haben Wir den Chinesen gezeigt wer beim „Rennfahren nach Regeln“ die Hosen an hat. Naemlich die Deutschen. Mein Chef ist mit ca. 10 s Vorsprung 1ster vor mir geworden und ich hatte auf den 3ten Platz ca.3 Minuten Vorsprung. Jedes Rennen dauerte ca. 7 Minuten. Nach der „Siegerehrung“ wurde noch gemuetlich ein letztes Bierchen getrunken bevor es dann gegen ca. 23.30 nach Hause ins Bett ging. Dieser Abend war extrem gut fuer mich, da ich nun mit allen meinen Kollegen ein super gutes Verhaeltniss habe und diese nun auch viel viel offener mir gegenueber sind. Am naechsten Tag, also Donnerstag, mussten wir alle erst um 10 Uhr anfangen zu arbeiten, was auch gut war wenn man sich die Chinesen mal genauer angeschaut hat. Die haben alle so dermassen zerstoert ausgeschaut, dass kann man sich wirklich gar nicht vorstellen. Am Freitag Abend bin ich mit den anderen praktikanten von Siemens und Daimler ein bisschen feiern gegangen. Zuerst in eine sehr coole Bar mit sehr guenstigen Getraenkepreisen. Das Bier kostete ca. 1,5 Euro und Longdrinks ca. 4 Euro. Allerdings bedeutet hier Longdrinks ca. ½ Liter. Nachdem wir uns also nun gemuetlich in der Bar ein paar Biere genehmigt hatten machten wir uns auf in einen sehr coolen Club names „Cargo“. Die Musik war der Hammer. Es wurde den ganzen Abend nur richtig richtig guter Electro aufelegt. Gegen 4Uhr als so langsam angefangen wurde die Musik etwas leiser zu drehen machten wir uns auf den Heimweg via Taxi. Der Samstag wurde nach dieser doch sehr anstrengenden Partywoche hauptsaechlich im Bett bzw. mit den anderen Praktikanten in deren Zimmern verbracht. Im Anschluss koennt ihr auch gleich einen kleinen Ausflugsbricht vom Sonntag finden, wo ich und mein nigelnagelneues Fahrrad ein weing Beijing erkundet haben.
Viele liebe Gruesse aus Beijing,
Euer Thomas
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Ausflug zu dem "Lama Tempel"
Donnerstag, 27. August 2009, 05:30
Kleine Radtour zu dem „Lama Tempel“
Nachdem ich nun ein absolutes Spitzenfahrrad fuer umgerechnet 4,50 Euro erworben habe, habe ich mir gedacht die Gelegenheit mal gleich zu nutzen und mit diesem ein bisschen Beijing zu erkunden. Luftlinie von meinem Appartment zu dem „Lama Tempel“ sind ca. 8km. Ich dachte mir also kein Problem faehrste halt die 9km ganz gemuetlich in einer Stunde hin, schaust Dir den Tempel 2 Stunden an und faehrst dann wieder gemuetlich zurueck. Soviel zu meinem Plan und nun zur Realitaet.
Bereits nach 20 Minuten war mein T-Shirt komplett nass da es ca. 34 Grad hatte. Nach weiteren 30 Minuten kam ich endlich am 2ten Stadtring von Peking an, von wo aus der „Lama Tempel“ eigentlich nur einen Steinwurf entfernt sein sollte. Noch mal schnell auf die Karte geschaut und dann ging es weiter... und weiter und weiter.... Nachdem ich nun 20 Minuten im Kreis gefahren bin und mir unzeahlige Chinesen versucht haben den Weg zu erklaeren, hatte endlich ein Motorradfahrer erbarmen mit mir und meinte ich solle mich an seiner Schulter festhalten er bringt mich mit seinem Motorrad hin. Ich hatte nun also endlich nach ca. 1h30min mein Ziel erreicht und war fix und feritg. Dirket am Eingang traf ich 2 nette Chinesen, welche nun mit mir den Tempel besichtigten und mir alles bis in kleinste Detail ueber diesen erzaehlten. Die komplette Tempelanlage war schon sehr faszinierend da man ueberall Moenche gesehen hat, die entweder betetten oder Besucher herumfuehrten bzw. ueberall Raucherstaebchen verteilten. Leider war es nicht gestattet Bilder direkt in den einzelnen Tempelhallen zu machen, deswegen nur ein paar Bilder, die ich auch mehr oder weniger versteckt machen musste. Dummerweise hatte ich mir meine Hose knapp unter dem Popo ziemlich weit aufgerissen, was ich allerdings erst nach ca. 30 Minuten im Tempel bemerkte. Ich denke mal dass war auch der Grund dafuer warum ab und zu mich ein paar Chinesen anschauten und ein bisschen lachen mussten. Nachdem wir nun also den Tempel besichtigt hatten, verabschiedete ich mich von meinen 2 privaten chinesischen Tourguides und machte mich wieder auf den langen Heimweg mit meinem Fahrrad, wo ich dann auch endlich den Grund fuer mein Loch in der Hose entdeckte. Eine kleine Federspitze die aus dem Sattel heraus schautte.
Zum Glueck gibt es gegenueber von meinem Appartment einen kleinen Fahrradladen wo ich mir nun fuer 2Euro einen neuen bequemen Sattel leistete. Der komplette Heimweg fuehrte an einer 6 spurigen Schnellstrasse vorbei, wie ihr vielleicht auf den Bildern schon gesehen habt. In China ist der Standstreifen der Fahrradweg, sei an dieser Stelle vielleicht mal zu erwaehnen.
Liebe Gruesse,
Euer Thomas
Nachdem ich nun ein absolutes Spitzenfahrrad fuer umgerechnet 4,50 Euro erworben habe, habe ich mir gedacht die Gelegenheit mal gleich zu nutzen und mit diesem ein bisschen Beijing zu erkunden. Luftlinie von meinem Appartment zu dem „Lama Tempel“ sind ca. 8km. Ich dachte mir also kein Problem faehrste halt die 9km ganz gemuetlich in einer Stunde hin, schaust Dir den Tempel 2 Stunden an und faehrst dann wieder gemuetlich zurueck. Soviel zu meinem Plan und nun zur Realitaet.
Bereits nach 20 Minuten war mein T-Shirt komplett nass da es ca. 34 Grad hatte. Nach weiteren 30 Minuten kam ich endlich am 2ten Stadtring von Peking an, von wo aus der „Lama Tempel“ eigentlich nur einen Steinwurf entfernt sein sollte. Noch mal schnell auf die Karte geschaut und dann ging es weiter... und weiter und weiter.... Nachdem ich nun 20 Minuten im Kreis gefahren bin und mir unzeahlige Chinesen versucht haben den Weg zu erklaeren, hatte endlich ein Motorradfahrer erbarmen mit mir und meinte ich solle mich an seiner Schulter festhalten er bringt mich mit seinem Motorrad hin. Ich hatte nun also endlich nach ca. 1h30min mein Ziel erreicht und war fix und feritg. Dirket am Eingang traf ich 2 nette Chinesen, welche nun mit mir den Tempel besichtigten und mir alles bis in kleinste Detail ueber diesen erzaehlten. Die komplette Tempelanlage war schon sehr faszinierend da man ueberall Moenche gesehen hat, die entweder betetten oder Besucher herumfuehrten bzw. ueberall Raucherstaebchen verteilten. Leider war es nicht gestattet Bilder direkt in den einzelnen Tempelhallen zu machen, deswegen nur ein paar Bilder, die ich auch mehr oder weniger versteckt machen musste. Dummerweise hatte ich mir meine Hose knapp unter dem Popo ziemlich weit aufgerissen, was ich allerdings erst nach ca. 30 Minuten im Tempel bemerkte. Ich denke mal dass war auch der Grund dafuer warum ab und zu mich ein paar Chinesen anschauten und ein bisschen lachen mussten. Nachdem wir nun also den Tempel besichtigt hatten, verabschiedete ich mich von meinen 2 privaten chinesischen Tourguides und machte mich wieder auf den langen Heimweg mit meinem Fahrrad, wo ich dann auch endlich den Grund fuer mein Loch in der Hose entdeckte. Eine kleine Federspitze die aus dem Sattel heraus schautte.
Zum Glueck gibt es gegenueber von meinem Appartment einen kleinen Fahrradladen wo ich mir nun fuer 2Euro einen neuen bequemen Sattel leistete. Der komplette Heimweg fuehrte an einer 6 spurigen Schnellstrasse vorbei, wie ihr vielleicht auf den Bildern schon gesehen habt. In China ist der Standstreifen der Fahrradweg, sei an dieser Stelle vielleicht mal zu erwaehnen.
Liebe Gruesse,
Euer Thomas
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